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Seit gut 25 Jahren steht die ((szene wien)) für großartige Konzerte. Kaum ein Veranstaltungsort deckte in seiner Vergangenheit musikalisch ein solch breites Spektrum ab – von Rock über Pop, Underground Blues, Folk, Weltmusik bis hin zu Jazz. Bisher wurde die ((szene wien)) von der Wiener Stadthalle geführt. In Zukunft plant diese aber ihre Kräfte vermehrt im breiten Publikums- und Mainstreamsegment zu bündeln. Aus diesem Grund sollte die Leitung der ((szene wien)) einem neuen Betreiber übertragen werden, der den Fortbestand dieser „Institution“ zu sichern in der Lage ist. Die Wahl fiel auf die Planet Music & Media Gmbh. Primäres Ziel der neuen Geschäftsführung ist es, die Szene Wien auch weiterhin als Fixpunkt der Wiener Jugendkulturszene zu erhalten. Mit der Übernahme soll aber keinesfalls ein Bruch mit den bewährten Traditionen der Szene Wien einhergehen, versichert Planet Music Geschäftsführer Josef „Muff“ Sopper. Vielmehr setzt man auf Kontinuität, im künstlerischen wie auch im personellen Bereich. Das heißt, der Name wie auch der Veranstaltungsort bleiben erhalten. Zudem versuchte die Planet Music & Media GesmbH gemeinsam mit der Wiener Stadthalle den Großteil der bisherigen MitarbeiterInnen mit an Bord zu halten. Die Gespräche zu diesem Thema dauern noch an.
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Bewährte Strukturen sollen nach Möglichkeit fortgeführt werden und durch einzelne punktuelle Neuerungen ergänzt werden. So wird es in Zukunft mehr Veranstaltungstage und damit mehr Konzerte geben. Erklärtes Ziel ist es, die Auslastung von derzeit 44 Prozent in den kommenden Jahren auf 80 Prozent zu steigern. Ganz unumstritten ist dieser Wechsel in der Chefetage aber nicht. KritikerInnen befürchten, dass es zu einer Aufweichung der bewährten Programmlinie kommen könnte und somit die Fortführung des Kulturauftrages in Frage steht. Dieser besteht in der Förderung alternativer und avantgardistischer Musik sowie der Förderung des Nachwuchses in diesem Bereich. In einer hitzig geführten Debatte im Rahmen der Pressekonferenz am 9. Mai versuchte Josef „Muff“ Sopper die Vorwürfe in dieser Richtung entkräften. Er rüttle keinesfalls an den bisher erfolgreichen Organisationsstrukturen und auch die Programmlinie soll fortgeführt werden. Zudem sei sein Unternehmen ohnehin vertraglich an den Kulturauftrag gebunden. Die Zeit wird weisen, wer am Ende Recht behält. Michael Ternai
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