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Klaus Karlbauer
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erfasst als: KomponistIn, ÖKB-Mitglied, MusikerIn, InterpretIn
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Genre(s): Neue Musik, Independent / Alternative
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Biografische Daten |
Geburtsdaten:
23.08.1960 in Villach
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Nationalität:
Österreich
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Biografie:
Ich bin unterwegs und seinesgleichen geschieht. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Klaus Karlbauer, 2006
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Tätigkeiten:
- 1981 - 1995 K & K Experimentalstudio: Darsteller, Bühnenbildner, Autor, Komponist, Ko-Regisseur, Filmemacher, Techniker
- seit 1985 freischaffender Künstler: Komponist, Produzent, Film- und Theaterregisseur, Multimediakünstler
- seit 1991 Karlbauer Multimediaproduktionen KEG: Film- und Multimediaproduzent
- seit 1995 Movie n' Opera - Verein für multimediale Produktionen: Gründer und künstlerischer Leiter gemeinsam mit Rosivita
- 1996 - 2002 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien: Lehrbeauftragter für Multimedia an der
Abteilung 1
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Ausbildung, Instrument(e) |
Ausbildung:
- 1970 - 1975 Musikschule Villach, Villach: Flöte (Franz Isop)
- 1976 - 1979 Kärntner Landeskonservatorium, Klagenfurt: Flöte (Johannes Kalkreuth)
- 1980 - 1983 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien: Konzertfach
, Flöte (Giesler)
- 1981 - 1983 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien: Lehrgang für Elektroakustische Musik
(Dieter Kaufmann)
- 1982 - 1985 Akademie für angewandte Kunst Wien, Wien: Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung (Erich Wonder)
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Instrument(e):
Flöte, Altklarinette, Keyboard, Elektronik
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Aufführungen, Aufträge, Auszeichnungen |
Aufführungen:
- 1997 Jugendstiltheater-Verein zur Förderung der Kultur in der Psychiatrie: "Last Vampire Show"
- 1998 rhiz - bar modern: "forgetme@not"
- 2000 Semperdepot Wien: "Password: Gilles de Rais"
- 2002 brut: "Zeros + Ones"
- 2004 kärnten.wasserreich (Großglockner): "Like a virgins suicide"
- 2006 Porgy & Bess: "Nachtblau ist die Farbe meines Zorns"
- 06.2006 Kunsthalle Wien: "Nachtblau ist die Farbe meines Zorns"
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Aufträge:
- 2000 Österreichischer Rundfunk: Video für Kunststücke: "This is (not) my body"
- 2000 Burgtheater: Musik und Video-Installation zur österreichischen Erstaufführung von "Jeff Koons" von Rainald Goetz im Kasino am Schwarzenbergplatz: "Jeff Koons"
- 2003 - 2004 Landesmuseum Kärnten: Permanente Multimedia-Installation: "Glocknerrama"
- 2005 checkpointmedia Multimediaproduktionen AG: Permanente Klang-Installation im Besucherzentrum des Parlaments: "Klang"
- 2005 - 2006 Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH: Permanente Multimedia-Installation: "Das göttliche Lachen"
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Auszeichnungen:
- 1988 Bundeskanzleramt: Staatsstipendium für Komposition für "Leben und Leiden des unglückseligen Kapellmeisters Herr von KA"
- 1989 Magistrat der Stadt Wien - MA 7 Kulturamt: Arbeitsstipendium für Komposition für "Aller Seelen"
- 1989 - 1994 Österreichisches Filminstitut: 4 Drehbuch-Stipendien für "Frau Faust", "Aller Seelen", "Reality Show", "Still ist das Land"
- 1991 Stadt Villach: Stipendium für bildende Kunst für "Frau Faust"
- seit 1995 Kulturamt der Stadt Wien und Bundeskanzleramt: 7 Subventionen für Konzeption und Produktion eigener Musikperformances für "Sisyphos-Bearbeitung", "Last Vampire Show", "Medientheatertrilogie", "Nachtblau", "Die 8. Todsünde: Tu was du willst"
- 2006 Republik Österreich: Multimedia-Staatspreis "Die Zauberflöte"
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Stilbeschreibung |
"Any message needs a medium"
Früher habe ich immer gesagt, "ich strebe mit einer auf NICHTS gegründeten Selbstsicherheit ein mir selbst unbekanntes Ziel an", heute kenn ich das Ziel, "verrate es jedoch niemandem". Was zwischendurch als heterogen, zersplittert und unvereinbar erschien, entwickelt sich langsam aber sicher ... Ich fange an zu verstehen, was zwischen den Dingen liegt, den Medien, den Disziplinen, wann sie sich voneinander abgrenzen (müssen) und wann sie voneinander abhängig sind, "solve et coagula", wie es die alten Alchemisten bezeichneten. Mein Zugang führt über die Story, die den multimedialen Elementen ihren Platz und ihre Funktion zuweist. Mit diesem "form follows function follows content - Ansatz" grenze ich mich bewusst von rein abstrakt - formal (- istisch - ) en Konzepten ab, aber "ich habe keine Angst davor" (auch wenn das in Österreich nicht ganz ungefährlich ist!!)
All das gilt sowohl für meine eigenen Arbeiten als Komponist und Regisseur sowie für Auftragsarbeiten im Bereich Multimedia - Installationen für Theater, Museen und Erlebniswelten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich mir in meinen eigenen Arbeiten das Thema selbst stelle, im Bereich der Aufträge jedoch das Thema von den Auftraggebern an mich herangetragen wird. Was die Qualitätsansprüche betrifft, mache ich keinen Unterschied zwischen Kunst und Kommerz. Mein Ziel ist es, zu kommunizieren, und das mir gelingt zunehmend besser. (Jetzt hab ich's doch verraten.)
Klaus Karlbauer, 2006
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Pressestimmen |
20060500: "Im Prinzip trotzt man auf "Nachtblau" allen Moden", merkte ein Kritiker an. Na gut. Man muss diese zwölf Songs, oder auch nur eine Teilmenge davon, nicht mögen. Man muss sie nicht für die Neuerfindung des Rades halten. Man muß nicht nach Spurenelementen von Knef, Smith, Weill oder Cave forschen. Muss man nicht. Aber es wird einem schwer fallen, diese Dokumente autarken artistischen Aufbegehrens zu ignorieren um des Ignorieren willens. Dafür sind sie zu fordernd, zu Eigen, zu wuchtig, zu stolz. www.monkeymusic.at (Walter Gröbchen)
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20060400: Viel später am Abend höre ich die CD. Den ganzen "Zorn" von vorne bis hinten: seit dem letzten "Sofa Surfers"-Album wahrscheinlich das Beste, was hier musikalisch in der Stadt gemacht wurde. Das Abgründige und das Leichtfüßige halten sich wunderbar die Waage. Die Songs kippen vom Abgründigen nie ins Melancholie-Pathos. Die Nick-Cave-Falle wird immer nur umgarnt, beinahe lustvoll umsponnen. Wenn man will, dann kann man in diesen Liedern viel durchhören: Brecht/Weill, Bill Frisell, Steve Reich, PJ Harvey, sogar "die" Knef.
www.orf.at (Gerald Heidegger)
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20020100: Zu Beginn der Multimedia-Performance Zeros + Ones steht das Schicksal von Ada Lovelace, der viktorianischen Visionärin der Computertechnologie und Tochter Lord Byrons. Von diesem historischen Ansatzpunkt aus entwickelte Klaus Karlbauer eine irritierende Show über weibliche Zerrissenheit zwischen der Rolle als Mutter und Hausfrau und der Verwirklichung in der Wissenschaft - das Ergebnis: "poetical science". Die Presse (Almuth Spiegler)
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20020100: Es ist eine Entsetzen erregende Szenerie, die Klaus Karlbauer in seiner
MusicMediaPerformance "Password: Gilles de Rais - eine Verschwörung"
entwirft. Eine Internetsurferin gibt als Suchwort den Namen eines
der größten Massenmörder der Geschichte ein. Ein Adeliger, der als
Privatspielerei Kinder massakrierte und teuflisch zu Tode brachte.
Hunderte an der Zahl. Mouseclick - go! Jeanne, dargestellt von Rosivita,
ist mehr Zuhörende als aktiv Agierende. Stimmen, Gesang, Musik
von verschiedenen Tonquellen dringen auf sie ein, das Licht verändert
sich ständig, Videoprojektionen verfolgen sie [...]
Die Brücke (Ilse Schneider)
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20001200: Mit verführerischen medialen Mitteln prescht das Theater hin und wieder in die
Gegenwart vor. Dass "neue Medien" theatertauglich sind, mehr noch: dass
Theater von ihnen ausgehen kann, dafür steht seit 1995 Klaus Karlbauer ein.
Videoprojektionen und digitalisierte Musik sind integrative Bestandteile aller
Produktionen.
Der Standard (Margarete Affenzeller)
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19981000: Dort drinnen in den Käfigen liefern Rosivita und Didi Bruckmayr einen sich vom zarten Geplänkel bis zum verbalen Hardcore steigernden Schlagabtausch. Am Ende kommt das große Blackout. Geil sind die Worte, kläglich und einsam in der nicht nur körperlichen Isolation gefangen bleibend die guten alten Menschen.
(über "forgetme@not - eine herzzerreißende Internetromanze") Der Standard (Christian Schachinger)
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Werke |
- Die Zauberflöte - Multimediainstallation
2006 - NANU's kurze Geschichten über die Zeit - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück
1996, 30:00 min Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - Sisy's Fuß
1996, 11:00 min Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - Sisy's Fuß - Radiophone Version frei nach der Oper 'Aus welchem Material ist der Stein von Sisyphos' von Anestis Logothetis
1996 und 1997, 31:00 min Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - Bio Techno 1 - Filmmusik aus "Holz weg Holzweg"
1995, 04:00 min Besetzung: Vokaloktett - Bio-techno
1995, 03:56 min Besetzung: Instrumental, Zuspielung - Bergfilmfestival SPOT
1994, ungefähr 01:00 min Besetzung: Instrumental, Vokalquartett - Thema mit Var. - Filmmusik aus "Frau Faust" von Klaus Karlbauer
1992, 04:00 min Besetzung: Soloinstrument(e), Solostimme(n) - Diverse Songs - Hirn mit Ei
1988, 40:00 min Besetzung: Kammermusik, Duo, Solostimme(n) - Harmoniumstücke - Filmmusik aus "... Herr von KA" von Klaus Karlbauer
1988, 05:00 min Besetzung: Soloinstrument(e) - Let me be - Filmmusik aus "Frau Faust" von Klaus Karlbauer
1988, 05:00 min Besetzung: Kammermusik, Duo, Solostimme(n) - Folo Sür - Filmversion
1987, 10:00 min Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - Atemnot und Höhenkoller
1986, ad lib. Besetzung: Chor - Ornament als Verbrechen
1986, ad lib. Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - So Long - Country Song
1986, 05:00 min Besetzung: Soloinstrument(e), Solostimme(n) - Bye By cycle - Erste Fahrradoper
1985, 40:00 min Besetzung: Kammermusik, Duo, Solostimme(n), Elektronik - Hygienequartett
1985, 05:00 min Besetzung: Instrumental - Schubert lebt - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance
1985, 20:00 min Besetzung: Kammermusik, Quartett, Duett, Elektronik - Winterreise - Musik zum gleichnamigen Film
1985, 20:00 min Besetzung: Instrumental, Solostimme(n) - Post Punk Robbery - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance
1983, 40:00 min Besetzung: Kammermusik, Quartett, Terzett, Elektronik - Am Anfang war das Wort - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance
1982, 20:00 min Besetzung: Kammermusik, Quartett, Solostimme(n), Zuspielung - Der Rabe
1982, 08:00 min Besetzung: Soloinstrument(e), Elektronik - Ein Kärntner in New York
1981, 03:00 min Besetzung: Soloinstrument(e) - 11 x 60 - (Thema mit Variationen)
1980, 11:00 min Besetzung: Soloinstrument(e), Elektronik - Atemstudien
1980, 15:00 min Besetzung: Soloinstrument(e), Elektronik - 06 Mozartsong
ungefähr 03:00 min
- Aller Seelen
- Alterslos einzeln - Ambient
ungefähr 03:00 min
- Amethyst Musik 1-3
ungefähr 13:00 min
- Are you crazy hazy
ungefähr 03:00 min
- Arschaufreisserei
ungefähr 03:00 min
- Auf da Protahauptallee
ungefähr 03:00 min
- Aus welchem Material ist der Stein von - Sisyphos
ungefähr 16:00 min
- Betty Ote Filmmusik
ungefähr 10:00 min
- Comtessal Marianndal
ungefähr 03:00 min
- Das göttliche Lachen - Mozarts Zauberflöte als Spiegeloper
- Dead is not the end
ungefähr 15:00 min
- Doppelbild
ungefähr 03:00 min
- Einfach so
ungefähr 04:00 min
- Essen Lernen Essen Lernen
ungefähr 11:00 min
- Fanfare
ungefähr 03:00 min Besetzung: Instrumental, Vokal - Forget me not - Internet Romanze
ungefähr 01:00:00 std Besetzung: Instrumental, Vokal - Frau Faust
- Für Andreas Hofer vom Maulwurf
ungefähr 05:00 min
- Gel Oh One
ungefähr 03:00 min
- Gel Oh Two
ungefähr 20:00 min
- Glocknerrama
- Gugulala
ungefähr 04:00 min
- Heimatlied
ungefähr 03:00 min
- Hidden Place
ungefähr 03:00 min
- Hinab ins grab
ungefähr 03:00 min
- Jeff Koons - Bühnenmusik und -videos
- Klang - Installation
- Last Vampire Show
- Leben und Leiden des unglückseligen Kapellmeisters Herr von KA
- Like a virgins suicide - Musikperformance
- Nachtblau ist die Farbe meines Zorns - Performance in 12 Songs
- Password: Gilles de Rais - Eine Verschwörung
- The devil and me
ungefähr 04:00 min
- This is (not) my body
- Zeros + Ones - MusicMediaPerformance
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